Legende oder Realität?

3 gute Tipps für einen Bad Hair Day

Fast jede von uns hatte ihn schon mal: einen Bad Hair Day.

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Mal liegen die Haare perfekt, an anderen Tagen scheint nichts zu helfen, um die Mähne zu bändigen. Wir haben für Euch drei Tipps, was Ihr an einem Bad Hair Day tun könnt.

Ob man es selbst schon mal erlebt hat oder nicht, jeder kennt den Bad Hair Day. Ein Tag, an dem man seine Haare wie immer fertigmacht, sie aber einfach nicht so liegen wollen, wie sie sollen. Disney hat diesem Phänomen 2015 sogar einen Film gewidmet: „Bad Hair Day“. Doch was hat es mit einem Bad Hair Day auf sich? Grund für das Phänomen können sowohl der Hormonhaushalt oder die Jahreszeit sein.

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Sind die Hormone schuld?

Zu den Symptomen durch Hormonschwankungen gehören zum einen Müdigkeit, Heißhunger und Stimmungsschwankungen, aber auch Haarausfall oder Hautprobleme. Die Hautprobleme wirken sich auch auf die Haare aus. In unserer Haut sind Talgdrüsen vorhanden, die auch auf der Kopfhaut zu finden sind. Normalerweise sorgen sie durch die Produktion von Fett dafür, dass unsere Haare geschmeidig bleiben. Produzieren diese Drüsen aufgrund von Hormonschwankungen oder Stress jedoch zu viel Fett, wird das Haar schwerer und lässt sich schlechter frisieren. Besonders durch die hormonellen Veränderungen im Monatszyklus kann dies der Fall sein.

Trockene Haare durch Sommer und Winter

Ein weiterer Grund für unbändige Haare sind die unterschiedlichen Jahreszeiten, in diesem Fall Winter und Sommer. In beiden Fällen macht die Hitze und Trockenheit unseren Haaren zu schaffen. Im Winter liegt das am längeren Föhnen und der Heizungsluft, im Sommer an der trockenen Luft und der Sonne. An den Haaren sitzen kleine Schuppen, die dafür sorgen, dass unsere Haare harmonisch aneinander liegen. Brechen sie jedoch ab, wird die Haaroberfläche rauer, die Haare reiben sich aneinander, können sich elektrisch aufladen und stoßen sich ab. Ähnliche Probleme gibt es beim Färben oder einer Dauerwelle.

Feuchtigkeit hingegen kann jedoch genauso zu Problemen führen. Wenn die Haare zu feucht sind, quellen diese Schuppen an den Haaren auf und verhaken sich. Allein schon das Kämmen der Haare morgens kann hier zu einer Herausforderung werden.

Tipps für den Bad Hair Day

 Doch was tun, wenn Ihr morgens aufsteht und die Haare wild zerzaust sind? Wir haben 3 clevere Tipps für Euch: 

1. Flechten, Dutt und Co.

Eine Möglichkeit, die Haare morgens doch noch unter Kontrolle zu bringen, ist, sie mit einer einfachen Hochsteckfrisur zusammenzuhalten. Am beliebtesten ist hier wahrscheinlich der Dutt bzw. der Messy-Bun. Beim Messy-Bun kommt es Euch sogar zugute, wenn die Haare etwas wirr sind. Auch Flechtfrisuren zähmen die Haare und bringen Struktur.

2. Mütze, Tuch oder Stirnband

Insbesondere im Winter eignen sich Mützen, Stirnbänder oder Tücher dafür, eine wilde Mähne zu verdecken. Schon seit letztem Jahr angesagt sind Stirnbänder, die vorne an der Stirn in einem Knoten zusammenlaufen. Dieses Accessoire sollte bei Euch im Winter auf keinen Fall fehlen, nicht nur für den Bad Hair Day.

3. Trockenshampoo

Ihr habt Eure Haare am Vorabend gewaschen und trotzdem sind sie am nächsten Morgen fettig? Wer hier keine Zeit hat, die Haare erneut zu waschen, kann zum Trockenshampoo oder Babypuder greifen. Diese Notlösung zieht das Fett aus dem Ansatz und lässt die Haare neu strahlen. Doch das sollte möglichst nicht zur täglichen Beauty-Routine werden.



Marina Görtz ist Volontärin in der Redaktion Medizin und Zahnmedizin des Deutschen Ärzteverlags.

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