Beauty-Trend

Kann Zahnpasta Brüste straffen?

Größere oder straffere Brüste dank Zahnpasta? Nein, danke.

Copyright © innaharlamoff/iStockphoto

Der neueste Beauty-Trend auf YouTube gehört wieder zur Kategorie Kurioses. Angeblich soll Zahnpasta auf den Brüsten helfen, eine schönere, festere Oberweite schaffen. Aber kann Zahnpasta wirklich die Brüste straffen?

Wenn man denkt, es kann keine kuriosen Trends mehr geben, kommt doch wieder ein neuer um die Ecke. Dieses Mal berichtet die YouTuberin Edith, dass sie mithilfe von Zahnpasta ihre Brüste gestrafft hat. Das glaubt doch sowieso niemand, denkt Ihr? Mittlerweile hat das Video schon fast 9 Millionen Aufrufe auf YouTube.

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Effektiv, überraschend und bezahlbar – so beschreibt Edith ihren Beauty-Tipp. Doch kann Zahnpasta wirklich die Oberweite straffen? Laut ihrer Beschreibung hilft die Zahnpasta, Poren zu verkleinern und die Haut zu straffen. Wissenschaftlich belegt ist das allerdings nicht und einen Beweis kann die YouTuberin auch nicht vorweisen.

Als zahnmedizinisches Fachpersonal kennt Ihr Euch ziemlich gut mit Zahnpasta aus und kennt ihre Vorteile. Aber die Hautstraffung gehört sehr wahrscheinlich nicht dazu. Keiner der Inhaltsstoffe von Zahnpasta weist darauf hin, dass dadurch die Haut gestrafft wird. Im Gegenteil kann es sogar sein, dass Zahnpasta auf der Brust zu Hautrötungen führt. Zahnpasta gehört auf eine Zahnbürste und die Zähne, nicht auf die Brüste.

Die anderen Bestandteile, die die YouTuberin neben Zahnpasta für ihre Mixtur nutzt, sind Mehl, Eiweiß und geraspelte Gurke. Auch wenn z. B. Eiweiß nachgesagt wird, dass es die Regeneration von Hautzellen beschleunigt, bedeutet es nicht, dass hängende Brüste auf einmal besonders straff sind. Es gibt bereits Videos, die vor dem Trend warnen. Eine andere YouTuberin habe es selbst für 30 Tage ausprobiert und keinen Unterschied festgestellt.

Auch wenn es schön wäre, wenn man seine Oberweite so einfach etwas verjüngen könnte, ist es doch sehr unwahrscheinlich. Wer seine Oberweite optisch aufhübschen möchte, muss wohl weiter zum Push-up-BH greifen.



Marina Görtz ist Redakteurin in der Redaktion Medizin und Zahnmedizin des Deutschen Ärzteverlags.

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