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Wie Du Deinen Neujahrsvorsatz einhältst

Veränderungen im neuen Jahr

Wie Du Deinen Neujahrsvorsatz einhältst

Die meisten Neujahrsvorsätze sollen dazu dienen, die eigene Gesundheit zu verbessern.

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Aufhören mit dem Rauchen, mehr Sport machen, die Oma häufiger besuchen – wir alle kennen die typischen Vorsätze. Doch bei den meisten von uns bleibt ein Neujahrsvorsatz schnell auf der Strecke und wird vergessen. Wir haben recherchiert und Tipps für Dich gesammelt, wie Du Deine Vorsätze erfolgreicher umsetzt.

Zu Beginn sind wir alle motiviert. Es beginnt schließlich ein neues Jahr und welchen besseren Zeitpunkt gibt es, um ein paar Dinge in seinem Leben zu ändern, die man sowieso schon längst angehen wollte? Ob es das Aufhören mit dem Rauchen ist, mehr Sport oder die 5 kg, die schon seit einer Ewigkeit runter sollen. Wenige halten es wirklich durch, ihren Neujahrsvorsatz dauerhaft oder zumindest solange durchzuhalten, bis das gewünschte Ziel erreicht ist.

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Doch gerade dieser scheinbar gute Grund für eine Lebensumstellung, der Jahreswechsel, ist gar nicht so passend. Häufig nimmt man sich nur etwas vor, weil es quasi Tradition ist und jeder das macht. Außerdem ist es nur ein äußerlicher, symbolischer Wendepunkt. Wichtig ist jedoch die innere Einstellung und der Wille, etwas im Leben zu verändern. Fragt Euch daher noch mal, wieso Ihr Euch diesen Vorsatz vorgenommen habt und ob es Euch wirklich wichtig ist, ihn beizubehalten.

Realistische Ziele für den Neujahrsvorsatz setzen

Ein weiterer wichtiger Punkt für die erfolgreiche Umsetzung Eurer Ziele: bleibt realistisch. 10 kg abnehmen in 4 Wochen ist weder gesund noch ein realistischer Zeitraum zur Umsetzung Eures Ziels. Bloß weil es länger dauert, bedeutet das nicht, dass das Ziel weniger wert ist oder nicht zählt. Eine langsamere Umsetzung kann auch zu einem dauerhafteren Ergebnis führen.

Dabei ist es nicht nur wichtig, sich für den einzelnen Vorsatz nicht zu viel zu schnell vorzunehmen, sondern auch generell nicht zu viele Vorsätze erfüllen zu wollen. Alle Veränderungen auf einmal durchzuführen ist zu viel auf einmal und führt ebenfalls schneller dazu, dass man den Vorsatz wieder aufgibt. Denn insgesamt kann es dazu kommen, dass Ihr von der Situation überfordert seid und dadurch alle Vorsätze abbrecht, anstatt sie zu reduzieren.

Veränderung ohne Stress

Damit geht einher, sich nicht zu quälen oder zu extremen Schritten zu zwingen. Überschaubare Schritte führen eher zum Ziel, als direkt von Null auf Hundert zu gehen. Hier könnt Ihr ausprobieren, Euch einen Plan und die einzelnen Schritte präzise aufzuschreiben. So habt Ihr das Ziel immer vor Augen. Außerdem bringen kleine Schritte spürbare Erfolgserlebnisse, die weiter motivieren. Nehmt Euch also erst mal eher vor, einmal in der Woche Sport zu machen, anstatt direkt jeden Tag eine Sportsession einzulegen. Da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Ihr es allein zeitlich nicht schafft und führt direkt zu einem negativen Erlebnis. Doch ein Mal z. B. halbe Stunde Sport in der Woche lässt sich auch in einem stressigen Umfeld unterbringen und man fühlt sich gut, weil man den eigenen Plan einhält.

Ein weiterer Grund, weswegen Neujahr nicht unbedingt der richtige Zeitpunkt für gravierende Lebensumstellungen sein kann, ist Stress. Wenn Ihr sowieso Stress auf der Arbeit habt oder im Privatleben, dann ist ein Vorsatz nur ein zusätzlicher Punkt, der auf der Liste zu erledigender Dinge erscheint. Es macht mehr Sinn, in Ruhe- bzw. Erholungsphasen damit anzufangen, zum Beispiel einem Urlaub.



Marina Görtz ist Redakteurin in der Redaktion Medizin und Zahnmedizin des Deutschen Ärzteverlags.

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