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Mit Übertragungsinstrumenten sicher arbeiten

Infektionsschutz bei Behandlung und Aufbereitung

Mit Übertragungsinstrumenten sicher arbeiten

Die korrekte Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten und eine aerosolarme Behandlung minimieren das Infektionsrisiko.

Copyright © W&H

Mittlerweile sind wir angekommen in der neuen Normalität. Corona scheint jetzt irgendwie dazuzugehören. Wir haben uns an die veränderten Gegebenheiten im privaten und im Berufsalltag gewöhnt. Doch nach wie vor ist es wichtig, die strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Praxis einzuhalten. Was Ihr konkret bei der Behandlung mit und der Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten bei Aufbereitung beachten solltet, haben wir für Euch zusammengefasst.

Laut unserer DENTAL team-Umfrage kommen die meisten von Euch sehr gut mit der aktuellen Situation zurecht. Sorgen über eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2 machen sich gerade einmal 14 Prozent der von uns befragten Kolleginnen. Und dennoch sollte jetzt niemand leichtsinnig werden. Auch wenn die Zahl der Neuinfizierten in den letzten Wochen konstant niedrig ist, ist in bzw. nach der Ferienzeit der Ausbruch einer zweiten Infektionswelle nicht auszuschließen. Darum solltet Ihr in der Praxis auch weiterhin viel Wert auf die Schutz- und Hygienemaßnahmen legen. Dazu zählt auch die Behandlung und Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten.

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Aerosol-Vermeidung bei der Behandlung

Von verschiedenen offiziellen Gremien wie etwa dem Deutschen Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin oder dem Robert Koch-Institut wurde empfohlen, Aerosole bei der zahnärztlichen Behandlung möglichst zu reduzieren. Prophylaxebehandlungen wie die PZR sollten zwischenzeitlich auf Anraten der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sogar komplett gestrichen werden. Jetzt können zwar laut BZÄK – wohl auch dank der hohen Hygienestandards in den Zahnarztpraxen – wieder alle zahnmedizinischen Behandlungen durchgeführt werden, doch es ist sinnvoll, eine aerosolarme Arbeitsweise beizubehalten. Das lässt sich entweder durch die Verwendung von Handinstrumenten umsetzen, oder aber durch den Einsatz moderner Übertragungsinstrumente, bei denen die Aerosolbildung und -verwirbelung reduziert ist. Mit solchen Instrumenten ist der Komfort für Euch und auch für Eure Patienten natürlich deutlich größer als eine Behandlung mit Kürette und Handscaler. Zum Beispiel mit den Hand- und Winkelstücken und Turbinen von W&H. Sie besitzen ein sogenanntes 4-fach- oder 5-fach-Spray, das eine gleichmäßige Verteilung und sehr zielgerichtete Kühlung auf der Behandlungsstelle ermöglicht und so die Entstehung von Spraynebel und Spraynebelrückprall effizient vermindert. Die Turbinen des österreichischen Herstellers verfügen darüber hinaus über einen besonderen Hygienekopf. Er verhindert, dass Aerosolpartikel beim Auslaufen des Rotors angesaugt werden.

Übertragungsinstrumente-Aufbereitung in Zeiten von Corona

In Sachen Medizinprodukte-Aufbereitung gelten für Übertragungsinstrumente dieselben Vorgaben wie auch schon vor Corona. Und Ihr solltet Eure Hygienepläne immer konsequent einhalten. Nicht nur um Euch und Eure Patienten vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen, sondern auch um sonstige Infektionen zu vermeiden.

Übertragungsinstrumente reinigen, desinfizieren und sterilisieren

Zum üblichen Aufbereitungszyklus gehört zunächst einmal die Vorreinigung und darauffolgend die Reinigung und Desinfektion. Da zahnmedizinische Übertragungsinstrumente sowohl an der Außenseite als auch an der Innenseite mit Speichel, Blut oder Kühlwasser kontaminiert sein können, müssen sie auch nach jeder Behandlung von außen und von innen aufbereitet werden. In den Rückständen können schließlich pathogene Keime vorhanden sein. Zwar ist die manuelle Reinigung und Desinfektion von Übertragungsinstrumenten mit validierten Verfahren mit abschließender thermischer Desinfektion grundsätzlich erlaubt, es empfiehlt sich allerdings eine maschinelle Aufbereitung mit automatischen Reinigungs- und Desinfektionsgeräten (RDG). Denn der komplexe Aufbau der Instrumente erfordert große Sorgfalt und bedeutet einen erhöhten Arbeitsaufwand im Vergleich zu Handinstrumenten. RDGs bieten Euch hier einfach mehr Sicherheit und sparen zudem Zeit. Mit dem RDG Teon und Teon + von W&H ist die komplette Reinigung und Desinfektion etwa innerhalb von 49 Minuten bzw. 74 Minuten (inkl. aktiver Lufttrocknung bei Teon +) möglich. Die Geräte lassen sich außerdem sehr intuitiv bedienen und liefern Euch eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Aufbereitungszyklen.

Pflege für Übertragungsinstrumente

Für eine optimale Pflege könnt Ihr im Anschluss die Assistina TWIN von W&H nutzen. Sie hat Platz für gleichzeitig zwei Instrumente, deren Innenräume und Kanäle innerhalb von nur 10 Sekunden geölt werden. Sämtliche Aerosole werden dabei dank einer aktiven Absaugung und einem integrierten HEPA-Filter aus den Kammern des Gerätes entfernt. Durch einfach auszuwechselnde Adapter lassen sich mit Assistina TWIN Übertragungsinstrumente aller gängigen Hersteller pflegen.

Sterilisation

Übertragungsinstrumente, die nach ihrem Gebrauch der Risikogruppe „Kritisch B“ zuzuordnen sind, müsst Ihr zu guter Letzt noch sterilisieren. Hierzu gebt Ihr sie normalerweise mit Sterilgutverpackung in einen Dampfsterilisator. Wenn die Übertragungsinstrumente direkt nach der Sterilisation am Patienten verwendet werden, ist auch eine unverpackte Sterilisation möglich. Wichtig ist die Dokumentation der einzelnen Aufbereitungsparameter. Moderne Sterilisatoren, wie Lisa von W&H, übernehmen das für Euch. Sie zeichnen alle wichtigen Daten automatisch auf und speichern sie auf einem USB-Stick. Ihr müsst lediglich am Schluss des Sterilisationszyklus die Charge freigeben.

Schützt Euch

Neben den Bestimmungen zur Aufbereitung der Übertragungsinstrumente sollte Ihr Euch auch alle anderen Schutzmaßnahmen weiterhin ernst nehmen. Dazu gehört in erster Linie das Tragen einer umfangreichen persönlichen Schutzausrüstung. Auch hier hat W&H etwas für Euch: Das Unternehmen bietet nämlich seit Neuestem OP-Hauben, Mund-Nasen-Schutzmasken sowie Schutzvisiere an.

Darüber hinaus ist das regelmäßige Lüften der Behandlungszimmer enorm wichtig. Denn in geschlossenen Räumen halten sich Coronaviren viel länger in der Luft und entsprechend steigt die Infektionsgefahr.

Mehr Infos zu den Produkten von W&H findet Ihr unter www.wh.com.



Jenny Hoffmann ist für DENTAL team auf Veranstaltungen und Messen unterwegs. Sie stellt als PR-Redakteurin u. a. Produkte und Serviceleistungen von Herstellern, Händlern und Dienstleistern der Dentalbranche vor.

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