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So werdet Ihr CAD/CAM-Assistentin

Digitale Abformung mit Intraoralscan

So werdet Ihr CAD/CAM-Assistentin

Mit Intraoralscannern von Dentpsly Sirona oder anderen Anbietern lässt sich die Abformung sehr viel unkomplizierter durchführen als mit Abformmaterial.

Copyright © Dentsply Sirona

Schneller, präziser und angenehmer für den Patienten – die digitale Abformung bringt so einige Vorteile mit, die der herkömmliche Abdruck mit Löffel und Abformmaterial nicht bietet. Angela Schmidt, Zahntechnikerin und Referentin an der Dental Akademie von Dentsply Sirona in Bensheim, erklärt Euch, wie Ihr von dem digitalen Verfahren profitiert und wie Ihr zur CAD/CAM-Assistentin werdet.

Angela Schmidt CEREC-Trainerin

Angela Schmidt ist Zahntechnikerin und Referentin für CEREC an der Dental Akademie von Dentsply Sirona in Bensheim.

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Was sind die Top-3-Gründe, die für eine digitale Abformung im Vergleich zur konventionellen Abformung sprechen?

Zunächst geht es um einen verbesserten Behandlungskomfort: keine Löffel, keine Abdruckmasse, nur ein einminütiger Scan, fertig. Wenn der Zahnarzt über eine Schleif- und Fräseinheit verfügt, kann der Patient in nur einer Sitzung komplett versorgt werden, zum Beispiel mit einem Inlay, einer Krone oder sogar einer kleinen Brücke. In jedem Fall gewinnt der Patient Zeit, denn der Scan kann auch direkt an das Labor gesendet werden. Dort wirft der Techniker sofort einen Blick darauf und bespricht sich mit dem Zahnarzt, noch während der Patient auf dem Stuhl sitzt. Gegebenenfalls wird dann nachgescannt. Dieser Ablauf ist mit konventioneller Abformung nicht möglich.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die digitale Abformung delegiert werden kann?

Die digitale Abformung ist eine delegationsfähige Leistung. Ich habe als Trainerin jedoch die Erfahrung gemacht, dass viele Behandler grundsätzlich gerne selbst scannen. Dabei ist es für den gesamten Ablauf von Vorteil, wenn die Assistenz zum Beispiel den ersten Scan übernimmt. Das umfasst einen Ganzkieferscan inklusive Bissnahme. Nach der Präparation kann der Zahnarzt den präparierten Bereich selbst scannen. Das entspannt auch den Patienten, wie mir viele Kursteilnehmer bestätigen.

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Wie und wo können Praxismitarbeiterinnen den Umgang mit dem Intraoralscanner lernen?

Seit fünf Jahren bietet die Dental Academy in Bensheim regelmäßig spezielle Ein-Tages-Kurse für CAD/CAM-Assistenten an.

Welche Fortbildungskurse empfehlen Sie?

Zu uns nach Bensheim kommen in der Regel mindestens zwei ZFA aus einer Praxis, das ist auch meine Mindestempfehlung. Eine ebenso gute Idee ist es, ein Training für das gesamte Team in der eigenen Praxis durchzuführen. Auf Wunsch bieten wir dies an.

In welchem Umfang sollte das Praxisteam nach solchen Fortbildungen die digitale Abformung üben?

Eigentlich muss das gar nicht intensiv geübt werden, das Scannen geht wirklich sehr einfach. Viele meiner Kursteilnehmerinnen starten mit dem Modell und dann mit gegenseitigem Scannen ihrer Mundsituation. Das klappt sehr schnell und sehr gut, denn die Motivation und Begeisterung sind hoch. Die meisten Teilnehmerinnen scannen dann schon am Folgetag erfolgreich ihre Patienten.

Übrigens: Der großflächige Touchscreen zur Steuerung der Aufnahmeeinheit war ein Wunsch, den ZFA gegenüber Dentsply Sirona geäußert hatten. Der Bildschirm ist wirklich einfach zu bedienen, auch mit angelegten Handschuhen. Nahtlose Oberflächen ermöglichen eine schnelle und sichere Reinigung des gesamten Geräts.


Mehr Infos zum CAD/CAM-Kurs erhaltet Ihr auf der Seite der Dentsply Sirona Dental Academy.




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