Bei den Jüngsten ansetzen

Kinderzahnpflege nur mit Aufklärung

Um das Kariesrisiko von Kindern zu senken, bedarf es Aufklärung der Eltern über die Gefahren.

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Ein digitaler Kinderzahnpflege-Workshop von Oral-B mit Prof. Dr. Ralf Rössler hat gezeigt, nur mit Aufklärung der Eltern kann man es schaffen, die Karieszahlen bei den Kindern weiter sinken zu lassen.

Rund 14 Prozent der Dreijährigen leiden unter Karies, 43 Prozent der Erstklässler mit Kariesbefall sind nicht in Behandlung und jeder zweite Erstklässler hat bereits Karieserfahrung. Laut Rössler liege das auch an der relativ geringen Aufklärung der Eltern. „Das müssen wir gemeinsam ändern. Denn die passenden Produkte wie elektrische Zahnbürste und fluoridhaltige Zahnpasta sind vorhanden.“

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Karies ist keine Erbkrankheit, sondern praktisch eine Infektion. Die Folgen können gravierend sein: Zahnschmerzen und Zahnentzündungen, Mineralisierungsstörungen sowie veränderte Ess- und Schlafgewohnheiten. Die Gefahr: Durch einen stark kariösen Milchzahn kann es auch Defekte beim bleibenden Zahn geben.

Routine bei der Kinderzahnpflege reinbringen

Rössler empfiehlt regelmäßige Zahnarztbesuche bereits vor dem ersten Zahn – wie eine „Inspektion, ähnlich wie beim Auto.“ Damit die Kinder auch eine positive Routine für den Zahnarztbesuch bekommen. Und eine frühe Gewöhnung an die Zahnputzroutine, zweimal täglich für jeweils zwei Minuten mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzen.



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